Am 21. März 2025 wurde die A 49 im Bereich Schwalmstadt – Ohmtaldreieck für den Verkehr freigegeben.
Bereits in den ersten Tagen ist eine deutliche Abnahme des Lkw-Verkehrs in der Kernstadt Neustadt festzustellen.
Für den Pkw-Verkehr ist es gegenwärtig noch zu früh, Feststellungen zu treffen. Hier braucht es einen längeren Zeitraum.
Wie Bürgermeister Thomas Groll mitteilt, wird die Kommune voraussichtlich im Mai/Juni 2025 eine professionelle Verkehrszählung an bis zu zehn Stellen in der Kernstadt durchführen lassen, um aussagekräftige Zahlen für einen eventuellen Diskurs mit den zuständigen Stellen
bzw. verkehrsberuhigende Maßnahmen zu erhalten. Dies gelte insbesondere für den Bereich Lehmkaute als Zu- und Abfahrt der A 49.
Inzwischen liegen auch einige Beschwerden/Nachfragen wegen des Lärmschutzes vor. Nach den Worten des Bürgermeisters haben die beauftragten Bauunternehmen umgesetzt, was planfestgestellt wurde. Nach den Informationen der Kommune gibt es wohl im gesamten freigegebenen Bereich der A 49 keinen technischen Lärmschutz.
„Auch aufgrund eines Antrages der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung sind wir für diese Thematik sensibilisiert. Wir haben der Autobahngesellschaft bereits zu Beginn des Jahres 2025 mitgeteilt, dass wir nach einem „Gewöhnungszeitraum“ durchaus Messungen verlangen werden. Zudem haben wir uns mit den Bürgermeistern aus dem benachbarten Schwalm-Eder-Kreis vernetzt, die bereits seit längerem Lärmschutzmaßnahmen fordern“, so Groll.
Im Übrigen hat die Kommune Mitte März eine Beweisaufnahme an den Straßenteilstücken durchführen lassen, die mit der Freigabe der A 49 an die Kommune übergegangen sind.
„Für Schäden, die bereits vor dem 21.3.2025 vorhanden waren, wollen wir nicht aufkommen. Ich befürchte, dass dies noch Diskussionen mit den bisherigen Trägern der Straßenbaulast geben dürfte.
Dem Ersten Kreisbeigeordneten Peter Neidel habe ich die Position der Kommune schriftlich dargelegt“, betonte der Bürgermeister.